Verschwörungskongress in Wien: Angst essen Fakten auf

Angst essen Zukunft auf

In Wien organisieren AnhängerInnen der Friedensbewegung einen Kongress. Einige der RednerInnen dort haben Verbindungen zum organisierten Rechtsextremismus. Zum Beispiel der Verschwörungstheoretiker Daniele Ganser, der am 16. Juni den Eröffnungsvortrag des Wiener Kongress halten wird. Andere wiederum gehören eher dem linken Spektrum an. Die Beats der Zusammenkunft liefert dabei der “Truth-Rapper” Kilez More, der von Chemtrails überzeugt ist. Dieser Wiener Kongress Mitte Juni 2017 tanzt allerdings nicht, er ist vielmehr ein Stelldichein von Obskuranten vieler Couleur. Politisch wird hier an einer Querfront gearbeitet. Hintergründe dazu hat der Journalist und Blogger David Kirsch recherchiert.


„Angst essen Zukunft auf“ – unter diesem Titel veranstaltet die Gruppe42 am 16. und 17. Juni in Wien eine Konferenz. Auf ihr sollen „Strategien und Ideen für eine freie und offene Gesellschaft“ ausgearbeitet werden. Der Gastgeber ist kein Unbekannter: Der Schauspieler Stephan Bartunek wirkte noch vor 3 Jahren als Veranstalter der sogenannten „Montagsmahnwachen“ in Wien. Damals wie heute geht es um nicht weniger als die Zukunft der Friedensbewegung – oder das, was man dafür hält. Dabei versprechen die geladenen Gäste allerlei brandgefährliche Kuriositäten zu bieten.

Von der Verschwörung zur Holocaustleugnung

Da wäre zuvorderst Dr. Phil. Daniele Ganser, Schweizer Historiker. Er wird die Konferenz mit einem Vortrag eröffnen. Seit seiner Dissertation über „NATO Geheimarmeen“ von 2005 ist er so etwas wie der Star der Verschwörungsszene. Der Schweizer Tagesanzeiger spricht von ihm als “Schweizer Galionsfigur der Verschwörungstheorien zu 9/11”. Für Ganser haben der Anschlag auf das World Trade Center, der Malaysia-Airlines Flug 17 und der Anschlag auf Charlie Hebdo eines gemeinsam: Was Genaues weiß man nicht. Denn eine abschließende Beurteilung, ob es sich hierbei nicht auch um Inside-Jobs (also um eine verdeckte, geheimdienstliche Mission) gehandelt haben soll, könne nicht getroffen werden.

Ganser spricht mit Vorliebe über „verdeckte Kriegsführung“ – und das vor ausgewähltem Publikum. So wie im Juli 2014 auf Einladung der „Anti-Zensur Koalition (AZK)“. Das ist ein Forum für und von EsoterikerInnen, VerschwörungstheoretikerInnen und HolocaustleugnerInnen. Ivo Sasek, der Gründer der AZK, lud nur ein Jahr vor Gansers Auftritt Sylvia Stolz ein. Sie ist die Lebenspartnerin des früheren RAF-Anwalts und Nationalsozialisten Horst Mahler. Rund 2000 geladene Gäste dankten der Holocaustleugnerin damals mit standing Ovations.

Neben Beiträgen auf Russia Today diskutierte Ganser auch in der Zeitschrift „Compact“ des Nationalbolschewisten Jürgen Elsässer mit dem Rechtsextremisten Karl-Heinz Hoffmann über das Oktoberfestattentat 1980: Der Attentäter Gundolf Köhler stand der neonazistische Wehrsportgruppe Hoffmann nahe. Ganser sieht auch hier Hinweise auf eine heimliche Verstrickung einer „NATO-Geheimarmee“.

Goldman Sachs und George Soros als angebliche Hauptverantwortliche hinter Fluchtbewegungen

Bartunek hat es übrigens schon einmal geschafft, den “Star der Szene” Ganser nach Wien zu holen: 2014 ins Wiener Odeon Theater. Damals sprach er über die Hintergründe von 9/11Doch nicht alle werden mit einem Auftritt des Szenesternchens beehrt: Am 8. Mai diesen Jahres sollte Ganser beim Aktivisten-Verein Mittelstandsforum der neurechten Alternative für Deutschland (AfD) auftreten. Zwei Monate vor dem geplanten Event sagte Ganser den Auftritt jedoch ab, da  ein Informationskrieg herrsche und verschiedene Medien versuchen würden, „die AfD in die rechte Ecke zu rücken” (!).

Im Oktober 2016 sprach Ganser bereits als Vortragender auf einem Kongress des neurechten Kopp-Verlags. Mit dabei: Der für antisemitische Verschwörungstheorien bekannte Autor Peter Orzechowski. Weiters saß die Autorin Friederike Beck am Podium. Ihr ebenfalls im Kopp-Verlag erschienenes Buch Die geheime Migrationsagenda weist Goldman Sachs und George Soros als Hauptverantwortliche hinter Fluchtbewegungen aus dem Nahen Osten aus. Kein Wunder also, dass das dem deutschen Nachrichtenmagazin Zuerst! gefällt. Laut Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) ist Zuerst! als rechtsextrem zu verorten. Das „Magazin für deutsche Interessen“ bietet den wichtigsten Köpfen des organisierten Rechtsextremismus eine publizistische Heimat: Von Björn Höcke (AfD) über Martin Lichtmesz bis Holger Apfel (NPD) hat dort jeder schon mal was geschrieben. Daniele Ganser liefert auch anderen neurechten Postillen gerne mal ein paar Artikel. So publiziert er auch im Kai Homilius Verlag, der seit 2010 das von Elsässer mit herausgegebene Compact Magazin verlegt.

Mit dabei: Der Verschwörungsrapper Kilez More

Auch musikalisch möchte der Kongress einiges bieten. Neben den Sängerinnen Bella Wagner und Laura Schneiderhan soll auch der österreichische Rapper Kilez More auftreten. Letzterer ist – wie Bartunek – ebenfalls kein Unbekannter in der Szene. Bartunek und Kilez, der eigentlich Kevin heißt, kennen sich bereits aus dem Umfeld der Montagsmahnwachen. Der sogenannte “Truth-Rapper” fabuliert in seinen Songs von “Weltregierungen” und “Bilderbergertreffen” . 2011 ist er bereits auf dem Verschwörungstheoretiker-Kongress “Unabhängige Medien” von Jens Cheffe Blecker aufgetreten. In Wien wird er wohl sein jüngst erschienenes Album “Der Alchemist” vorstellen. Der selbsternannte „Systemfeind“ rappt mit Vorliebe über Chemtrails. In seinem Song „Können wir das zulassen?“ vergleicht er die angebliche Vergiftung der Menschheit durch Fluoride im Trinkwasser mit Methoden, die bereits in den Konzentrationslagern der Nazis angewendet worden seien.

“Die Logenbrüder, die den gesamten Plan verwalten”

Auch für ihn war 9/11 kein Werk von Al-Qaida, sondern eines der „Logenbrüder, die den gesamten Plan verwalten“. So heißt es im nicht ganz unpassend betitelten Song „Geistesgestört“. Mit der Rap-Crew Die Bandbreite hat Kilez More ein Feature rausgebracht, das bereits auf Montagsmahnwachen in Berlin performed wurde. Bandleader Marcel Wojnarowicz ist kein unbeschriebenes Blatt. Im Song „AIDS“ glaubt Wojnarowicz den israelischen Geheimdienst Mossad als vermeintlichen Urheber der Krankheit aufzudecken. Die Bandbreite beruft sich dabei auf den Verschwörungsideologen Wolfgang Eggert. Dieser macht in seinem Buch Die geplanten Seuchen, das auf der Internetseite der Band beworben wird, eine „Mossad-Verschwörung” für AIDS verantwortlich. Die Mossad-Verschwörer würden einen „Kunsterreger” erschaffen wollen, um einen Genozid zu begehen: „Es ist die mögliche Herstellung eines Kunsterregers, der sämtliche Rassen der Welt vernichtet – außer den genetisch ‚reinsten’ Kern der jüdischen.“

Das Kongressziel: Aussöhnung zwischen Kulturen und Menschen

Bartunek möchte mit dem Kongress indes “Möglichkeiten für eine Aussöhnung zwischen Kulturen und Menschen” anbieten. Diesem Anspruch wird man auf diese Weise kaum gerecht werden. Ein weiterer Geladener, der israelische Historiker Moshe Zuckermann, glänzte in der Vergangenheit mit einseitigen Schuldzuweisungen – in Richtung Israel. So warf Zuckermann bei einem Vortrag aus dem Jahr 2015 dem Zionismus die alleinige Schuld an der Situation im Gazastreifen vor. Der israelischen Regierung hielt er vor, dabei den Antisemitismusvorwurf zu instrumentalisieren.

Rechtslinke Querfront mit einem gemeinsamen Nenner: Gegen Israel

In eine ähnliche Kerbe schlägt Bartuneks Engagement bei der Boycott-Divestment-Sanctions-Bewegung (BDS), die für einen totalen Boykott israelischer Waren, KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen eintritt. Aus diesem Umfeld stammt auch die Publizistin Petra Wild. Sie sollte 2008 auf einer in Berlin geplanten Veranstaltung der Kulturabteilung der Iranischen Botschaft auftreten. Das Symposium “Palästina – Frieden auf Basis der Gerechtigkeit” wurde letztlich abgesagt, da in der Einladung der Gazastreifen als das “quasi größte Freiluftgefängnis der Welt” bezeichnet wurde. Nicht jedoch, wie man glauben könnte, aufgrund der totalitären Herrschaft der radikalislamistischen Hamas. Sondern aufgrund “jahrelanger israelischer Besatzung”. Die aus Freiburg stammende Ärztin Gabi Weber, die ebenfalls dort sprechen sollte, sah in der Absage des Symposiums ein “Einknicken vor der Israel-Lobby”.

Der Organisator: Stephan Bartunek, ein Bro von Ken Jebsen

Mit solchen Formulierungen rennt man bei Bartunek offene Türen ein. Als Gruppe42 lud man im Rahmen der Veranstaltungsreihe Neoliberale Propaganda – wie uns die Medien zur Solidarität mit den Herrschen zwingen vor 2 Jahren auch Ken Jebsen ein. Der ist eine ebenfalls bedeutsame Figur im Rahmen der „Montagsmahnwachen“. Nachdem er 2011 als Journalist während einer Hörfunksendung von der „Terrorlüge 9/11“ gesprochen hatte, wurde er von seinem Berliner Arbeitgeber entlassen. Seitdem betreibt er eine eigene Internetseite und gilt als Star der deutschen Verschwörungstheoretikerszene. Auch Jebsen sieht eine alles herrschende jüdische Lobby an den Schalthebeln der Macht. Diese würde die öffentliche Meinung manipulieren. In einem offenen Brief an Angela Merkel setzt Jebsen zudem den israelischen Staat mit dem Nationalsozialismus gleich. Für Bartunek ist all das kein Problem, ganz im Gegenteil. Für ihn ist Jebsen schlicht „ein Held“.

Nicht rechts, nicht links – aber identitär durchaus

Ganser, Kilez und Bartunek sehen sich als Friedensaktivisten und geben sich gerne überparteilich. „Nicht links, nicht rechts, sondern vorwärts“ nennt Jürgen Elsässer diese Querfront-Strategie, die Bartunek dann auch schon mal vor die Kamera der Identitären Bewegung Österreichs führt. In einem Duett mit dem Chefdenker der neurechten Aktions-Guerilla, Alexander Markovics, diskutierte Bartunek über die wahren Hintergründe der Flüchtlingskrise. Das rechte Fanzine Info-Direkt, das aus dem Umkreis von Neonazis stammen dürfte, lud das als „Streitgespräch“ titulierte Zwiegespräch erfreut auf Youtube hoch. Dort haben es bisher fast 5000 Leute angeschaut. Sie können feststellen: Die beiden Männer waren sich in vielen Punkten einig.

Die kommende Querfront?
Die kommende Querfront? Bartunek und Markovics im Gespräch

Dient Migration den geheimen Interessen der Ostküste?

Dass der Zuzug von MigrantInnen den geheimen Interessen der Ostküste diene, dürften nicht alle Kongressbesuchende denken. Die promovierte Kommunikationswissenschaftlerin und Soziologin Natasha A. Kelly – ebenfalls Kongressreferentin – forscht zu institutionellem Rassismus und ist gewählte Hauptvertreterin der Europäischen Union im Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen des Berliner Senats. Die ebenfalls eingeladene österreichisch-tunesische Journalistin Nour Kelifi schrieb in Zeitungen wie Biber und Progress über ihre Erfahrungen mit Rassismus. Ihre Schwester, Hibat
U. Kelifi
,
soll gemeinsam mit Monika Alamgir als Moderatorin durch den Abend führen. Letztere ist eine Mitbegründerin der NGO Train of Hope, welche im Sommer 2015 die Flüchtlingshilfe am Hauptbahnhof organisiert hatte.

Bartunek bezeichnet die Kelifis auf seiner Facebookpage als Wiens “härteste Schwestern”, deren “Wurschtigkeitslevel” noch höher sei als seiner. Wie “wurscht” es ihnen ist, auf einer Veranstaltung mit antisemitischen Verschwörungstheoretikern zu sitzen, darf wohl noch abgewartet werden.


Edit: Nach Veröffentlichung dieses Beitrags wurden wir von Nour Kelifi informiert, dass sie, Hibat Khelifi und Monika Alamgir ihre Teilnahme am Kongress zurück gezogen haben

23 Kommentare

  1. Hier werden obskure Verschwörungstheorien mit Dingen vermischt, die man zurecht hinterfragen sollte. Nämlich den Auslöser für den “Krieg gegen den Terror”, der schon gewaltig viele Todesopfer und Leid verursacht hat.

  2. Wenn jemand im Streitgespräch Bartunek-Markovics den Unterschied zwischen den beiden Positionen nicht heraushört, dann sollte derjenige sich das Video bitte noch 2-3mal anschauen, um Gesagtes zu verstehen – denn daran hakt es offensichtlich. Alleine in seinem Eröffnungsstatement stellt Bartunek klar, wie er zu den Flüchtlingen stehen, und das kann NIEMALS eine rechte (Geschweige denn rechtsextreme) Position sein.
    „Ich betrachte die Identitären kritisch, mir ist aber lieber mit Menschen zu reden.“ Originalzitat aus dem Video.
    Das geht natürlich gar nicht. Denn Vorgabe von Links scheint zu sein, dass rechtes Gedankengut totgeschwiegen werden muss, anstatt sich damit auseinanderzusetzen. Denn man hat scheinbar Angst, dass entweder plötzlich alle Menschen den Rechten nachlaufen (was sie durch das Totschweigen jetzt schon tun, aber das ist eine andere Diskussion), oder dass man gegen die Rechten die schlechteren Argumente hat – was sicher falsch ist, wenn man sich die teilweise schwindligen Theorien der Identitären anschaut.
    Warum sich also nicht hinsetzen und die Rechten entzaubern ?
    Wenn man von seiner Meinung überzeugt ist, dann sollte man diese ins Streitgespräch führen, genauso wie es die beiden Herren im Video gemacht haben. „Du bist rechtsextrem und böse“ ist zwar einfach und bequem – von uns Linken würde ich mir aber Konstruktiveres erwarten.
    Man vergeudet seine Energie für Selbstzerfleischung und konstruiert über viele Ecken Zusammenhänge mit angeblich rechtsextremen Gruppierungen. Israelkritik geht natürlich gar nicht – trotz der Gräueltaten, die in den Palästinensergebieten geschehen und gerade von Linken eigentlich nicht übersehen werden sollten.
    Daß man den Rechten zu Recht vorwirft, keine anderen Meinungen zu dulden, nimmt man bei der eigenen eingeschränkten Meinungstoleranz nicht so ganz genau. Der Reflex, beim kleinsten Geruch von rechtem Gedankengut aus allen Rohren zu schießen, anstatt sich mit den Personen und deren Meinungen auseinanderzusetzen (was offensichtlich hier nicht passiert ist, jedenfalls hat der „Gastautor“ sicher niemals mit Herrn Bartunek persönlich gesprochen), führt zu genau der Verschreckung der Leute, die über die linke Meinungsblase hinaus denken und handeln. Auch beim Video hört man nur das, was einem ins Weltbild paßt – der Bartunek ist rechts, wie kann der sich erlauben sich da hinsetzen und mit einem Identitären reden ! Seine mehrfache Kritik (schon in den ersten Minuten) im Video wird ignoriert, man hört nur „da stimme ich zu“, dem klar artikulierten „aber“ gibt man keine Chance. Schublade auf, Mensch rein, Schublade zu.
    Dieses Vorgehen wird von einer abnehmenden Zahl an Menschen akzeptiert – und da liegen diese nicht falsch. So gewinnt man zwar Zustimmung in seiner Meinungsblase, aber die Menschen da draußen erreicht man so nicht. Gedankenverbote haben in der Geschichte noch selten gewirkt, meist haben sie das Gegenteil dessen ausgelöst, was der Verbietende zum Ziel hatte.
    Der Kapitalismus als Feind scheint leider nicht mehr so wichtig zu sein, wenn man sich selbst zerfleischen kann.
    Wer sich an dieser Vorgehensweise freut, kann man sich ziemlich leicht ausrechnen.

  3. Hier unterdrückt wohl jemand seine sexuell-kreative Energie und will daher Friedenssuchenden schaden. Nur: aus welchen Motiven? Frage ich!

    Hier werden abenteuerliche Assoziationen hergestellt, die zwar existienziell stimmen, aber weder inhaltlich-konstruktiv beitragen noch sachlich-argumentativ aufklären oder belegen. Die Qualität der Referenzen können die Leser_innen sicherlich schnell selbst bewerten. Die Vorwürfe mit Antisemitismus, Rechtsextremismus bzw. Verschwörungswahn – wahr oder falsch sei dahin gestellt (ohnehin eher eine Glaubensfrage) – lassen sich nicht von einzelnen auf alle Teilnehmer_innen übertragen. Wer sich davon beirren lässt, ist entweder naiv oder dumm. Die Polizei würde ja auch bei zB einer Geiselnahme mit der Bankräuberin reden – deshalb sind die beiden noch lange nicht auf einer Seite.

    @ an der Veranstaltung Interessierte Zuhörer_innen: seid mutig, geht trotzdem hin, macht euch euer eigenes Bild, seid eigenverantwortlich!

    @ “Gastautor”: Versteck Dich nur in der Anonymität. Führt zu keiner persönlichen Auseinandersetzung und zeigt nur dass Du feig und destruktive bist. Traurig, dass Menschen ihre Zeit mit solchem Wirr-Warr verschwenden und anderen Menschen die Freude und den Glauben an einen Friedenskongress nehmen. Es ist halt wie in einer Sandkiste. Da gibt es auch Kinder, die bauen und Kinder, die kaputt machen, weil ihnen nie wer gesagt hat, wie sie nach einer Schaufel fragen, um selber bauen zu können. Schau Dir einen schönen respektvollen Porno an, dann findest Du vielleicht wieder kreative Lebensenergie!

    Liebesgrüße!

    1. @Gastautor
      Im ersten Absatz steht klar und deutlich, dass der Text von David Kirsch verfasst wurde. Ich sehe nicht, dass sich irgendwer “in Anonymität” versteckt.
      Übrigens haben Sie Ihren Namen nur mit “R” angegeben.

  4. Dieser Beitrag beleidigt jegliche Menschlichkeit. Hier werden Anschuldigungen und Vorwürfe aus der Luft gezaubert. Wenn ich Gottfried Küssel auf der A1 überhole, bin ich dann ein Nazi?? Sicher nicht! Wenn ich sehe, dass er in einen U-Bahn Wagon steigt, steige ich dann in den selben? Ja! Und zwar um evtl. mit ihm zu sprechen. Kommunikation und Kooperation sind der Weg in die Zukunft, nicht Diffamierung! Persönlich kann ich nicht alle Meinungen der Referenten dieser Veranstaltung teilen. Meist jedoch weil ich sie nicht kenne. Und das tut Ihr hier auch nicht. IHR kennt die Meinungen dieser Menschen nicht. Und das nennt Ihr Recherche?!?! David Kirsch gibt auf seiner Seite diesen Artikel als Quelle an. Wollt Ihr die Menschen verarschen? Wovor habt Ihr Angst, bzw. wer beeinflusst euch?
    Dieser Artikel ergibt sich, meiner Meinung nach, aus einer sehr oberflächlichen Google Suche, und nicht aus Recherche. Sebastian Reinfeldt und Christoph Ulbrich, schämt euch.
    Es geht um Frieden, um die tiefsten Ursachen der aktuellen Gewalt.
    Niemand würde bei diesem Kongress zu Gewalt aufrufen, NIEMAND!
    Es darf sich jeder sein Bild dazu machen. Warum seid Ihr, Sebastian Reinfeldt und Christoph Ulbrich, nicht einfach zum Kongress erschienen, und hättet dann einen Artikel geschrieben? Warum?
    Schämt euch!
    Ich wünsche mir, dass Ihr Blogger werdet. Ehrliche, Offene, unbeeinflusste.
    LG, Mario

    1. Dies ist eine reine Beschimpfung. Alle Aussagen sind belegt, der Text ist sachlich. Das mag gefallen oder nicht. Jedenfalls ist es kein Grund, sich zu schämen.

  5. Mir sind Leute suspekt, die Friedensbewegungen und -veranstaltungen sabotieren und bekämpfen! Das gab es schon einmal vor 70-80 Jahren. Ich hoffe die Menschen merken rechtzeitig, was da für ein gefährliches Gedankengut heranwächst.

  6. Danke für die Bestätigung meiner Sichtweise. Erbärmlich wie scheinheilig hier Menschen, wider besseren Wissens verleumdet und diffamiert werden.

  7. Schade,dass schlecht recherchierte Artikel dazu führen,Menschen dahingehend zu beeinflussen,dass diese eine Veranstaltungsteilnahme absagen…hier stimmt dann wohl das Motto: Angst ….was Falsches zu sagen,zu unterstützen,in ne Ecke getrieben zu werden…ohne sich vielleicht wirklich ein Bild gemacht zu haben,Schubladendenken und ja nicht Sachverhalte in Frage zustellen…man könnte ja zu der falschen Gruppe gehören….auf jeden Fall sollten die Autoren dieses Artikels vielleicht selber mal mit den diffamierten Personen ins Gespräch kommen,bevor wild durch die Verschwörungswelt geschossen wird! Aber dazu ist wahrscheinlich dann das Interesse doch nicht groß genug…es geht ja eher um die eigene Präsenz in der Medienwelt!

  8. “Für Ganser haben der Anschlag auf das World Trade Center, der Malaysia-Airlines Flug 17 und der Anschlag auf Charlie Hebdo eines gemeinsam: Was Genaues weiß man nicht. Denn eine abschließende Beurteilung, ob es sich hierbei nicht auch um Inside-Jobs (also um eine verdeckte, geheimdienstliche Mission) gehandelt haben soll, könne nicht getroffen werden.”

    Jetzt ist man also schon Verschwörungstheoretiker, wenn man feststellt, dass die Faktenlage unklar ist?

    Dieser Beitrag ist eine paranoide, infame und höchst widerliche Diffamierung von Menschen, die Fragen an das System richten. Es kann einem schlecht werden.

    Professor Mausfeld wieder mal bestätigt. Kontaktschuld, unbewiesenes, idiotisches Nachplappern von absurden Thesen (Jebsen Antisemit, was für ein Bullshit!), Kritik an israelischer Politik als Antisemitismus einordnen (geht’s noch blöder?), No-Go-Areas fürs Denken definieren, auf dass alles schön so bleibt, wie es ist.

    Um es deutlich zu sagen: Meine Kritik kommt von links. Und den Linken Hofbauer habt Ihr vergessen. Da war wohl ums Verrecken nichts für eine Verleumdung zu finden? Aber das wird schon noch. Er war schließlich bei KenFM.

  9. Wo lebt denn der Verfasser dieses Beitrags???
    Ich weiß es nicht! Mir fehlen die Worte!
    Wirklich schade, dass Wien deshalb abgesagt werden mußte!

  10. Vielen Dank für die gute Werbung all der guten “Verschwörungstheoretiker”, die ihr hier vergeblich versucht zu diffamieren. Ihr bringt immer die selben alten und unbelegten Kamellen, die Unwissenden überhaupt nicht nachvollziehen können, wenn sie auch nur einen Vortrag oder Beitrag dieser diffamierten Persönlichkeiten lesen/anschauen. Ihr habt es immer noch nicht verstanden, dass solche Beiträge nicht so beim Leser ankommen, wie es die verblendeten Verfasser hoffen.

  11. Nach (Un-) Logik des Autors dürfte es z. B. keine Geheimdienstarbeit geben. Lupenreine Verschwörungen gegen andere.

    Z. B. sagte hier (1988) der (Ex-) CIA-Offizier John Stockwell aus, dass allein zwischen 1947 und ,in einem “Krieg gegen die dritte Welt” wie er es nennt, mindestens 6 Millionen Leute (!!!) bei tausenden, illegalen Operationen der CIA rund um den Globus getötet worden sind. Dabei wurde auch der größte Drogenring der Welt aufgebaut, alles getragen von Propaganda: https://www.youtube.com/watch?v=lfy49-iPH-k

    Stockwells Aussage hat er auch in seinem Buch “The Praetorian Guard” (1991)
    geäußert: https://www.amazon.com/Praetorian-Guard-U-S-World-Order/dp/0896083950

    Wer Aufklärer mit billigsten, bösesten, dümmsten und realitätsfernsten Methoden diffamiert, wie Ihr, der gehört der niedersten Form von in der Öffentlichkeit tätigen Leuten an. “Verschwörungstheoretiker”, “Rechtsextremisten”,…” – ideologisches Propagandavokabular für denkfaule Polemiker und elitentreue Systemtrolle- Antiaufklärung von Antijournalisten. Informanden aus Politik, Wirtschaft und anderen Bereichen führen diese Diffamierung ad absurdum.

  12. Ein weiteres hässliches Beispiel neoMcCarthyistischer Hass- und Verleumdungskampagnen aus dem atlantifaschistischen Lager. Arm, was Exlinke so absondern und wie sie mit ihren Mitmenschen umgehen.

  13. Verschwörungskongress ? Die Benutzung des Begriffes zeigt schon zu welchem offenen Diskurs, sachlichen Diskussion der Autor bereit und fähig ist. Besser kann man sich nicht qualifizieren und empfehlen.

  14. Statt sich auf sachlicher Ebene mit den Streitpunkten der genannten Personen auseinander zu setzen wird pauschal diffamiert und gehetzt. Glückwunsch diesem irrelevanten Blog zum Aufstieg zur Internetausgabe der NATO-Pressestelle!

  15. Stephan Bartunek, Initiator der nun abgesagten Konferenz, schrieb am 19.6.2015 auf seinem FB-Profil unter der Überschrift “Wehret den Anfängen!”:

    >> Durch das offen rassistische Auftreten Israels, in dem eine faschistische Strömung den traditionellen “Pragmatischen Zionismus” verdrängt hat, hat Israel für Faschisten eine “Vorbildfunktion”, was den Umgang mit Minderheiten betrifft – inklusive Genozid und Ghettoisierung wie in Gaza. (…)
    Zwischen Anti-Islamischen Nazis und pro-Zionisten / Zionazis kommt es z.B. im Rahmen der EDL (English Defence Leage) zu Aktionabündnissen, bei dem Zionisten gemeinsam mit Nazis gegen Migranten (Moslems) vorgehen. <<

    Ob Bartunek, dessen Großvater bei der SS war, nun ein Antisemit ist oder nicht … Fakt ist, seine hier getroffenen Aussagen sind nach europäischer Definition zweifelsohne antisemitisch.

    1. Soll heissen, nur Leute mit bestimmter Gesinnung dürfen eine Plattform für Meinungsaustausch und Diskussion organisieren ?

    2. Liebe Daniel K.

      Erstmals stammt die Aussage nicht von mir, sondern es wird auch Dir nicht entgangen sein, dass der Autor dieser Zeilen angeführt ist.
      Selbst die neue, erst letzte Woche gefasste europäische Definition von “Antisemitismus” wertet diesen Beitrag von vor zwei Jahren aber nicht als “antisemitisch”. Hier zeigt sich eben wieder die typische faktenresidenz diverser “Kritiker”.

      Damit sich jeder selbst ein Bild machen kann, hier der Direktlink zu diesem FB-Profil:
      https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10207107473272399&set=a.10202323980208062.1073741825.1448505866&type=3&theater

  16. man kann vielleicht einige positionen der angekündigten teilnehmer inhaltlich kritisieren. jedoch was hier an “argumenten” gegen die referenten vorgebracht wird ist nicht nur höchst selektiv im sinne von “nicht informiert” oder “dumm”. es ist eine gezielte propagandaaktion gegen diesen dialog.

    traurig, dass so etwas sich politikWISSENSCHAFT schimpft, noch trauriger dass die betreiber dieses blogs es veröffentlichen und sich dadurch mitverantwortlich machen.

    mensch wo ist hinter all diesen labels und etiketten die menschlichkeit?

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