Sie haben wieder geischgelt

Wir scheinen in einer Endlosschleife zu hängen. Wie mittlerweile bekannt wurde, sind drei weitere Mitarbeiter*innen der berüchtigten Après-Ski Bar Kitzloch in Ischgl positiv getestet worden. Damit wird ein veritables Cluster sichtbar, wahrscheinlich mit der hochansteckenden Omikron-Variante. Wie konnte das passieren? Aufgrund von Informationen, die uns Gäste des Etablissements zugespielt haben, lautet unsere Antwort: Ischgler Schlawinertum gepaart mit sorglosen Behörden, die erst dann agieren, wenn es schon zu spät ist. Für diese Recherche haben wir zudem beim Amt der Tiroler Landesregierung und beim Kitzloch-Betreiber Bernhard Zangerl nachgefragt.

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Ischgl: Der Barkeeper war nicht der erste Corona-Fall mit Bezug zum Kitzloch

Wie konnte es dazu kommen, dass von Ischgl ausgehend sich das COVID-19 Virus nach Österreich und nach Europa verbreitet hat? Niemand behauptet ernsthaft, dass das Virus in Tirol oder in Ischgl entstanden sei. Aber die Tiroler Behörden waren bei ihren „Abklärungen“ der ersten positiven Corona-Tests schlicht auf der falschen Fährte. So verstrich wertvolle Zeit. Das ergeben jedenfalls aktuelle Recherchen von Sebastian Reinfeldt. Bereits vor dem positiven Testergebnis des Kitzloch-Barkeepers, das am 7. März um 17 Uhr bekannt wurde, gab es Corona-Fälle in Tirol, und das bei drei Personen, die die Ischgler Après-Ski-Bar besucht hatten.


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