Was haben ein ukrainischer Oligarch in Wien und ein Schweizer Anwalts-Impresario mit Trumps Impeachment zu tun?

Donald Trump ist der vierte US-Präsident, gegen den ein Amtsenthebungsverfahren läuft. Doch weder im Falle Andrew Johnson (1868), noch bei Richard Nixon (Watergate, 1974) oder bei Bill Clinton (1998) spielte Österreich bei einem drohenden Impeachment eine Rolle. Diesmal schon. Denn Trumps Wege in die Ukraine führten auch über Wien. Hier bekämpft der ukrainische Oligarch Dmytro Firtasch seine Auslieferung in die USA. Hierher reisten im Juni 2019 zwei Vertraute von Trumps Anwalt Rudy Guiliani, mutmaßlich auf der Suche nach belastendem Ukraine-Material über den Rivalen Joe Biden. Ein halbes Jahr später, am Dienstag, den 17.12.2019, wurde bestätigt, dass einer der beiden Vertrauten im September diesen Jahres eine Million US-Dollar erhalten hat. Der Absender ist entweder Dmytro Firtsch oder einer seiner Berater, Ralph Isenegger. Letzterer verdient sein Geld mit der Unterstützung von Personen, die mit einer Auslieferung in ein Land rechnen müssen, in dem ihnen ein unangenehmer Prozess droht. Eine Recherche von Sebastian Reinfeldt mit Unterstützung von Tano Bojankin.


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