Markus Sint über Tirol: Ein Netzwerk aus Seilbahnern, Touristikern, Wirtschaftern und Teilen der ÖVP hat das Sagen

Gibt es in Tirol eigentlich andere Sichtweisen auf den Umgang der Landesregierung mit den Zuständen rund um die Corona-Infektionen in Ischgl und den anderen Schigebieten? In der öffentlichen Darstellung schaut es ja so aus, als laufe ein Match Tirol gegen „ausländische Medien“ (Platter) plus „notorische Besserwisser (so die Caritas über Kritik an den Verantwortlichen). Im Land gibt es durchaus kritische Sichtweisen. Viele sogar. Sie berichten aber, dass sie sich nicht trauen, offen zu sprechen. Weil sie soziale und wirtschaftliche Sanktionen befürchten. Es herrsche eine Art „Omerta“ im Land. Auf der politischen Ebene gibt es noch die NEOS, die sich äußern. Sie vertreten die These, dass die laufenden Wirtschaftskammerwahlen das Hinauszögern der Schisaison erklären würde. Und es gibt die die Liste Fritz. Sebastian Reinfeldt hat mit Markus Sint – einem (von zwei) Landtagsabgeordneten der rebellischen Liste – ein Interview über die Macht in Tirol geführt.

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