Der Burberry-Schal, den Götz Schrage vergaß

Niki List

Die Diskussion um ein Posting von Götz Schrage begann auf Facebook. Mittlerweile haben sich auch die Boulevardmedien der Sache angenommen. Waren die seltsamen Bemerkungen von Schrage über die neue ÖVP-Generalsekretärin Elisabeth Köstinger nun sexistisch oder nicht? Ja. Meint unser Gastautor Richard Schuberth. Eine Erwiderung auf Bernhard Torschs Verteidigung Götz Schrages gegen den Vorwurf, ein Sexist zu sein.

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Aus der Mitte der Gesellschaft: „Wir sollten wieder einen Führer haben …“

1980 wurde vom damaligen westdeutschen Bundeskanzler Helmut Schmid die sogenannte Sinus-Studie in Auftrag gegeben. Ihr Ergebnisse  – 13 Prozent der Westdeutschen verfügen über ein geschlossenes rechtsextremes Weltbild, weitere sind dafür anfällig – erschreckten, auch, weil sie die entsprechende Studien des Frankfurter Instituts für Sozialforschung aus der Zeit vor und nach dem Zweiten Weltkrieg bestätigten. Auszugehen ist von einem rechtsextremen Bodensatz von rund 20 Prozent der Bevölkerung, der konstant und unabhängig von der politischen und sozialen Situation besteht. Nun ist die Leipziger Studie Die enthemmte Mitte erschienen, die sich, so wie die Sinus-Studie, auf das methodische und theoretische Instrumentarium der Frankfurter Autoritarismus-Studien bezieht. Eines ihrer Ergebnisse: „Die Zahl der Personen mit rechtsextremen Einstellungsmustern ist im Vergleich zu den Vorstudien seit 2002 nicht gewachsen, aber sie sind sichtbarer und lauter geworden. Den rechten Einstellungen folgen jetzt vermehrt auch Handlungen, z.B. Wahlentscheidungen, Demonstrationen usw. „ Aber bereits unmittelbar nach Erscheinen der Studie wurde an der Methode der Leipziger Studie und an ihrem begrifflichen Instrumentarium Kritik geübt. 

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