Die Lücke der Aufklärung stopfen – Citizen-Journalismus in Zeiten der Pandemie

Täglich wenden sie mehrere Stunden für Recherchen auf. Ihre Kanäle sind in erster Linie Twitter und Blogs. Soziale Medien also. Dort korrigieren sie falsche Aussagen aus der Politik und öffentlicher Expert*innen und liefern Hintergrundinfos, indem sie Studien und Wissenschaftsartikel in eine verständliche Sprache übersetzen: Sie werden Citizen-Journalist*innen genannt. Als solche machen sie eine Arbeit, die die etablierten Medien nicht leisten.

Semiosis, ein Blog, der sich selbst zu diesem Genre zählt, hat mit zwei mittlerweile prominenten Vertreter*innen des Citizen Journalismus in Österreich gesprochen: Felix W. und die Twitter-Nutzerin Shirley. Beide sind in Zeiten der Pandemie bekannt geworden, weil sie sich faktenkundig eingemischt haben. Shirley möchte aus beruflichen Gründen anonym bleiben, was wir respektieren. Wir präsentieren hier einen Überblick über ihre Motive, geben Einblicke in ihre Arbeitsweisen und Netzwerke und geben wider, was sie an der Pandemie-Berichterstattung der etablierten Medien falsch finden. Die Interviews mit beiden sind zudem in voller Länge und ungekürzt verlinkt. Von Sebastian Reinfeldt


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