Zweifel an der Femen-Aktion gegen Poroschenko

Alisa Vinogradova

Seit 2012 sorgt die Gruppe „Femen“ für Schlagzeilen. Meist junge Frauen machen mit bloßem Oberkörper auf Sexismus aufmerksam. Sie wenden sich nach eigenen Angaben gegen autoritäre Politik. Zuletzt etwa gegen den tschechischen Präsidenten Miloš Zeman, nun am Wiener Opernball gegen den ukrainischen Premier Poroschenko.

Doch wirft die Wiener Aktion Fragen auf. Auf Fotos sieht es so aus, als sei die Aktivistin mit FPÖ-Abgeordneten und Unterstützer der russischen Krim-Besetzung Johann Gudenus auf dem roten Teppich angekommen. Direkt daneben, so ist auf den Bildern, die Mein Bezirk veröffentlicht hat, erkennbar, steht der russische Botschafter Dimitrij Ljubinski. Ist das alles wirklich ein Zufall? Eine Recherche von Sebastian Reinfeldt.

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