Wien: Im Labyrinth der (politischen) Baustellen

Wiener Stadtpolitik: Der große Umbau, den Bürgermeister Häupl angekündigt hatte, blieb aus. Letztlich wurde es eine kleinere Personalverschiebung im SPÖ Regierungsteam. Häupl musste sich wohl den einzementierten Kräfteverhältnissen in der Partei beugen – ändern konnte er sie nicht. Geblieben sind indes die Baustellen. Und zwar sowohl die wörtlichen – die Baustellen Krankenhaus Nord und Eislaufverein etwa. Und auch die bildlichen – unerledigte politische Aufgaben.

Dass diese Baustellen zumindest für die Wiener bestehen, machen aktuelle Umfragen für Wien deutlich: Die FPÖ hält derzeit bei 37 bis 38 Prozent. Rot-grün hätte demnach keine Mehrheit mehr. Wer meint, dass liege nur an der momentanen Konjunktur des Flüchtlingsthemas, irrt. Es geht dabei auch um die Wiener Baustellen, meint Sebastian Reinfeldt. Woanders wären solche Werte ein Grund, die Politik zu ändern. Nicht so für die Wiener SPÖ.

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