Die Ausschreibung der HGM-Leitungsposition in der Kritik – offener Brief

Das Thema Heeresgeschichtliche Museum ist ein Teil der erfolgreichen Recherchegeschichte von Semiosis. Wir deckten auf, wie unter der Ägide des jetzigen – und wohl auch – des kommenden Chefs dieses Skandal-Museums ein Mitarbeiter des Museums rechtspopulistische Propaganda in Sozialen Medien und auf Wikipedia betrieben hat. NS-Devotionalien wurden unkommentiert in den Räumen des Museums präsentiert. Zu … Weiterlesen

Heeresgeschichtliches Museum: Eine funktionsbereite Kanone MK66 in einem aufgetankten Panzer

Was der Rechnungshofbericht zum Heeresgeschichtlichen Museum (HGM) in Wien herausgefunden hat, liest sich in Summe noch schlimmer als befürchtet. Nicht nur, dass das finanzielle Gebahren undurchsichtig ist und dass die Besuchszahlen offenbar manipuliert wurden. Die Kontolleur*innen fanden auch unklare Ankaufspraktiken, Interessenskonflikte des Direktors und sie stellen einsatzbereite Waffen und Panzer (!) fest, die nicht inventarisiert sind. Das einzige staatliche Museum Österreichs, das im Arsenalgelände im dritten Wiener Gemeindebezirk liegt, wurde operativ wie ein privates Provinzmuseum geführt. In einem Fall hat das Museum Strafanzeige gegen einen Mitarbeiter gestellt, wegen der „unbefugten Innehabung von Kriegsmaterial“ . Eine Übersicht über die gravierendsten HGM-Skandale liefert Sebastian Reinfeldt.

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