Warum verharmlosen wir die Pandemie und ihre Folgen?

Gehören Sie auch zu den Menschen, die derzeit vor ihrem Fernseher sitzen oder die Info-Seiten aus Österreich durchlesen und sich fragen: In welcher Realität lebe ich gerade? Gesundheitsminister und Kanzler überbieten sich mit Öffnungsankündigungen. Viele tun schon wieder so, als sei die Pandemie vorbei. Schließlich sind wir ja bald alle geimpft … Oder etwa nicht? Ist es Unachtsamkeit oder pure Absicht, dass Covid19 gerade so verharmlost wird? Dabei geht das Infektionsgeschehen weiter. Das bedeutet auch: neue Mutationen entstehen. Long Covid poppt auf. Die Stadt Wien kann derzeit grade mal den über 50-jährigen ein Impfangebot machen. Die ungeimpfte Jugend wird bei der nächsten Welle den Preis dafür zahlen, dass sie bislang alle Einschränkungen mitgetragen hat. Weil wir verharmlosen.

Sebastian Reinfeldt fasst sein Unverständnis über die falschen Informationen und Bilder in Worte.


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In der Pandemie-Gartenzwergrepublik: Auf der Suche nach den infizierten Kindern – Teil 2

Etwa jeder zehnte Covid-19-Patient leidet unter den Spätfolgen der Erkrankung. Mit den neuen Virus-Varianten sind auch immer mehr Kinder und Jugendliche betroffen, berichtet gestern die deutsche Tagesschau. Wer sich in Österreich auf die Suche nach infizierten Kindern und Jugendlichen macht, landet im Daten-Nirwana oder erhält Antworten, die einen glauben machen wollen, ausgerechnet in Österreich komme das alles nicht vor. Sebastian Reinfeldt berichtet über eine Recherche-Odysee und die Infos, die Semiosis und medonline auf dieser Reise erhalten haben. [Update nach den Zahlen aus Tirol am 22.4.2021 und Korrektur Oberösterreich am 24.4.2021]


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