Impfungen, Medikamente, Prävention: Österreich taumelt ins COVID-Desaster

Es ist ein Standardsatz bei der Beantwortung unserer Medienanfragen: COVID-19 ist seit 1.Juli 2023 keine meldepflichtige Erkrankung mehr. Die Konsequenzen dieser Entscheidung der österreichischen Bundesregierung, namentlich von Gesundheitsminister Johannes Rauch, die das angebliche Ende der Pandemie absichern sollte, sind weitreichend. So gibt es schlicht kein Pandemiemanagement mehr, die staatlichen Gesundheitsbehörden sind raus, die Bildungseinrichtungen laufen … Weiterlesen

Österreich: No Novavax in the house

Er war der Impfstoff der Wahl bei den Schwurblern, Impfgegner*innen und Rechtsextremen. Zumindest diente ihnen der proteinbasierte Impfstoff der Firma Novavax aus Gaithersburg im US-Bundesstaat Maryland monatelang als Ausrede dafür, nicht zur Impfung zu gehen. Bis heute glauben sie ja an die abenteuerlichsten Geschichten über den mRNA-Impfstoff. Wir wollen sie hier nicht aufzählen. Um allen … Weiterlesen

Infektionsschutz als Krankheit

Am 10. Oktober ist der Welttag der psychischen Gesundheit. Diesen Gedenktag nehmen wir zum Anlass, den Zusammenhang von Pandemie, Pandemie-Maßnahmen und psychischen Erkrankungen anzusprechen. Aber gegen den Strich. Denn die Leiden psychisch Kranker während der Pandemie werden zwar erkannt, aber für Agitation gegen Gesundheitsschutz eingespannt, findet unser Gastautor Paul Schuberth. Dies tut, nicht zuletzt, auch … Weiterlesen

Twitter-Essay: Herr R gedenkt, ein Essay zu schreiben

Im Rahmen der Pressekonferenz kündigte Gesundheitsminister Johannes Rauch an, er möchte gerne einen Essay über Twitter schreiben. Irgendwann. Wir haben daraufhin Twitter-User*innen, die das Wirken des Ministers schon länger kritisch beleuchten, um eigene Texte gebeten: Twitter-Essays über den Minister sozusagen. Twitter-User @EpistemologieVS hat diese Gelegenheit genutzt. In seinem Beitrag spielt er mögliche Themen durch, die … Weiterlesen

Twitter-Essay: Am 31. Juli sagt Rauch: „April, April, es war alles nur ein Scherz – Sorry!”

Diese Woche kündigte Gesundheitsminister Johannes Rauch an, er möchte gerne einen Essay über Twitter schreiben. Irgendwann. Denn er ist nicht zufrieden, wie all diejenigen Diskussionen im Kurznachrichtendienst ausgehen, an denen er beteiligt ist.

Wir haben daraufhin Twitter-User*innen, die das Wirken des Ministers kritisch beleuchten, um eigene Texte gebeten: Twitter-Essays über den Minister sozusagen. Den ersten Essay, Wie unter Rauch die Schwurbler gewannen, reichte Twitter-Userin Anne ein. Über unseren Postkasten erreichte uns nun ein weiterer Text. Eingereicht von einem Pseudonym names Bridges. Wir kennen den echten Namen. Bridges entwirft eine satirische Verschwörungstheorie, der zufolge das Quarantäneaus nur ein böser Scherz gewesen sei.

Auch für diesen Essay stammt das Titelbild von unserem Kollegen Christoph Weißenbäck. Er hat uns dieses Foto, das er auf der Rauch-Pressekonferenz geschossen hat, für die Twitter-Essays geschenkt. Danke!

Weiterlesen

Twitter-Essay: Wie unter Rauch die Schwurbler gewannen

Am 26. Juli 2022 absolvierte Gesundheitsminister Johannes Rauch zwei große Medienauftritte: Um 16:30 Uhr eine Pressekonferenz, bei der er und Wirtschaftsminister Martin Kocher sowie Katharina Reich (Generaldirektorin für die Öffentliche Gesundheit) das Ende der Quarantäne für Corona-Positive verkündeten. Und zu begründen versuchten. Am Abend dann beantwortete er in der ORF-Sendung Zeit im Bild 2 die Fragen des Journalisten Martin Thür.

Beide Termine gingen schief. Während er auf der Pressekonferenz noch meinte, infizierte Kinder sollten mit Maske in den Kindergarten gehen, verstieg er sich am Abend zu der Aussage, sie könnten auch einfach so dorthin.

Indes: Seine eigene Verordnung, zum Zeitpunkt des ersten Medienauftritts bereits unterschrieben, sagte etwas anderes aus. So folgte heute auf Twitter der Rückzug: „Sorry. Tatsächlich gibt es ein Betretungsverbot.“ Die Regierung wartete keine Stellungnahmen zur Verordnung ab. So tauchen immer mehr Ungereimtheiten auf. Die Verwirrung ist groß.

Im Rahmen der Pressekonferenz kündigte der Minister zudem an, er möchte gerne einen Essay über Twitter schreiben. Irgendwann.

Wir haben daraufhin Twitter-User*innen, die das Wirken des Ministers schon länger kritisch beleuchten, um eigene Texte gebeten: Twitter-Essays über den Minister sozusagen. Twitter-Userin Anne hat diese Gelegenheit genutzt. In ihrem Beitrag zeigt sie auf, wie gut es ist, dass das Internet nicht vergisst.

Das Titelbild stammt übrigens von unserem Kollegen Christoph Weißenbäck. Auch ein Twitter-User übrigens. Er hat uns das Foto, das er auf der Rauch-Pressekonferenz geschossen hat, geschenkt. Danke!


Weiterlesen